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Monday11 December 2017

Kriterien - Evolution der Persönlichkeit

Die Evolution der Persönlichkeit ist ein integrierender Prozess, das heißt: die daran involvierten Faktoren stehen in enger reziproker Verbindung. Im einzelnen Bestehen können die wechselvollen Aspekte jedoch eine unterschiedlich ins Gewicht fallende Relevanz haben:
 
Prädisposition (Gene)

Sozio - kulturelle Faktoren (Einwirkung der Angehörigen, der weiteren sozialen Umgebung
und des Kulturkreises auf das Individuum)

Selbststeuernde Geneigtheiten - Innerseelische, dynamische Kriterien, unbewusste dynamische Vorgänge

Bei der instrumentellen oder operativen Programmierung ist das Subjekt rege. Es führt Erreichen (Belohnung) bzw. Rückschlag (Ermangeln der Belohnung oder Sanktionierung) eigenhändig herbei. Ebendiese Lernform mag de facto in allen Lebensbereichen (erkenntnismäßig, emotional und zwischenmenschlich) angewendet werden. Aufgrund dessen ihre wesentliche Bedeutung für die gesamte Pädagogik. Die besten Lernerfolge vermögen vermittels intermittierender, durchgängiger Untermauerung und zufolge tunlichst klarer Überlegungen über die erwünschten Handlungsweisen erzielt werden.

Das Lernen mittels Selbsterkenntnis ist eine Denkfähigkeitsleistung und beruht auf dem Nachvollziehen von Korrelationen innert den verschiedenen Faktoren einer Lage. Einmal erlernte Aufgabelösungen können ohne vorheriges Testen auf korrespondierende Situatipnen angewendet werden.

Emotionale und zwischenmenschliche Verhaltensweisen werden an erster Stelle vermittels Nachbildung und Identifizierung mit einer Modellperson gelernt. Die Prototypperson hat Leitbildcharakter und stimuliert, ihre Handlungsweisen, Mentalitäten, Haltungen etc. nachzuahmen. Grundlage hierfür  ist eine positive Interaktion zum Modell. Simpele Nachbildung ist personenunabhängig und passiert überwiegend oft in den ersten Lebensjahren .

Die fordernderen Formen des Lernens sind allein dem Menschen eigen. Im gravierenden sind dieses: Das Begriffe-Lernen, das Richtlinien-Lernen und das Lernen vermöge Einsicht.

Das Individuum als Persönlichkeit ist indes keinesfalls allein ein Ergebnis von Disposition und Umwelt. Je nach Vitalstärke und Interessentendenz vermag er seiner Entwicklung durch Selbststeuerung Anreize zu geben. Die Größenordnung der selbststeuernden Tendenzen ist über die Lebenskraft und Interessenneigung hinaus ferner von der Erziehung bedingt. Eine motivierende, zur Autarkie anregende, nicht einengende Erziehung darf dabei eine maßgebliche positive Reaktion haben.

Das Kooperation der divergenten Determinanten ist eine wichtige Voraussetzung und zugleich ein Merkmal jedes Dynamiksvorgangs. Besonders auffällig wird dieses im Zusammenspiel von Reifung und Lernen: In den kritischen Zeitspannen sind zufolge festgelegter Reifungsabläufe vollkommene Lernbedingungen gegeben.

In diesen Phasen lassen sich eindeutige Handlungsweisen deswegen besonders bequem erlernen. Für den Fall, dass es an Anregung während dieser grundlegenden Zeitabschnitten ermangelt, so ist ein ' Aufarbeiten ' später keinesfalls völlig ausgeschlossen, jedoch schon beeinträchtigt. Ein Aufholen bei verpassten Lernvorgänge ist umso simpeler, je früher Gelegenheit dafür vorliegt.

Mitleid ist die Grundlage der Moral. Arthur Schopenhauer

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