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Monday17 December 2018

Wandlung von einer Phase zur anderen

Die Fragestellung nach den besonderen Eigenschaften des Erwachsenenlebensalters in der Komparation bspw. zum Jugendlebensalter und zum Alter nicht simpel zu beantworten ist.

Unterschiedliche Sichtweisen stellen stellenweise unterschiedliche Befunde und fallweise überhaupt Unvereinbarkeiten.

Festzuhalten ist: Es gibt keine lebensabschnittsmäßige Bestimmung des benannten Erwachsenenalters, zumeist ist das Zeitintervall von 20 oder 22 bis 60 oder 65 Jahren adressiert.

Ein Verständnis des Erwachsenenalters ist nur dann in vertretbarer Art möglich, sofern wir diese Lebensaltersspanne als Abschnitt eines kompletten Lebenslaufs mustern, der seine maßgeblichen Determinanten aus dem bereits gelebten Leben und den Wirkungen, denen jenes Leben unterlag, aufnehmen hat.

Sonstige wichtige Bestimmungsgrößen sind: die allgemeine anhängige Begebenheit, Einnahmen, Berufstätigkeit, Familienstand und so weiter Der Einfluss solcher Aspekte ist bedeutsamer wie die von innen kommenden Reifungshergänge wie auch der der Einfluss des Lebensalters in Jahren.

Die Verschiedenartigkeiten zwischen den einzelnen Einzelwesen dieser Gruppe sind größer wie in einem vorigen Lebensabschnitt; daher ein weiterer Boden für die umständliche Erklärbarkeit der Erwachsenen als Gruppierung.

Eine Phasenlehrmeinung der menschlichen Biografie, die innen entstehende Entwicklungsverläufe zum maßgeblichen Bestimmungsmerkmal nimmt, entspricht keinesfalls den derzeitig gesicherten Kenntnissen. Weder die Differentiation einzelner Perioden noch deren Kennzeichnung sind sicher und zweifelsfrei realisierbar.

Dieses gilt obendrein für Krisen, welche nach unterschiedlichen Ansätzen die Wandlung von einer Phase zur anderen kennzeichnen. Es gibt keine unumgänglichen Krisen in der Fortentwicklung des Erwachsenen. Des Weiteren haben Krisen den Umständen entsprechend in der psychischen und sozialen oder gesundheitlichen Lage eines Menschen ihre Bekräftigung als in innen entstehenden Prozessen.

Gleichermaßen unzulänglich wie die Phasenlehre ist die Herangehensweise, die von geheißenen Transitionsphasen ausgeht. Wohl scheut er die wesentliche Abhängigkeit zu endogenen Prozessen, doch mag wiewohl er zu unweigerlichen Qualitäten führen, welche der Individualität des Lebens bei weitem nicht gerecht werden.

Wechselphasen, wie z. B. das Klimakterium oder die Pensionierung, werden meist unterschiedlich und mit deutlich individuellen Akzentuierungen erlebt als weiters verarbeitet.

You don`t have to see the whole staircase, just take the first step.

Martin Luther King Jr.

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