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Saturday22 September 2018

Spielerische Erfüllung von Bedürfnissen

Lebloses mag lebend werden, die eigene Person ebenso wie fremde Individuen können Rollen annehmen. Das Benehmen der Rollenperson wird nachgeahmt. Der Tun-als-ob-Charakter ist dem Kind dabei jederzeit gegenwärtig.

Das Rollendrama erfüllt viele Bedürfnisse. Es ist für das Kind in erster Linie eine Anbindung zur Wirklichkeit und unterstützt, mannigfaltige Erlebnisse zu verarbeiten, sozusagen die Welt zu  eigen zu machen. Daneben wird das Rollenspiel oftmals ebenfalls zur Verminderung mentaler Spannungen verwendet, dadurch dass es Balance für unattraktive Erlebnisse schafft, sowie Aggressionen abströmen lässt, unerfüllte Wünsche in spielerischer Anordnung umsetzt und anhand Iteration von angstbelegten Situationen als Ausgang wirkt. Ebendiese Funktion des Rollenspiels wird in der Psychologie spezifisch angewendet.

Das Rollendrama lässt mit dem Nachlassen des Anthropomorphismus und Selbstzentrismus wie noch der steigernden Wirklichkeitshinsicht in den ersten Bildungsstätte ab. Zuvor es verfliegt, durchlebt es eine Entwicklungsphase der Sozialisierung, im Zuge dessen dass traditionelle Rollen in der Gruppierung gespielt werden (fünf - 7 Jahre).

Alle spontanen Kinderspiele beinhalten etliche Lernmöglichkeiten; namentlich gewichtig sind die Besorgung einer Arbeitsneigung (Durchhaltevermögen, Konzentration, gezielte Observation und Qualitätsgefühl) sowie die Übung emotionaler Erlebnisbefähigung und hernach die Anpassung an das Zusammenleben in der Gruppe.

Ausgeprägt für das Gedeihen des Kindes in unserer Volksgruppe ist die Leistungsanregung, und formt sich im Verlauf des 5. Altersjahres. Eine Vorstufe ist das Regelspiel und ebenso die Responsion des Kindes auf Gelingen beziehungsweise Niederlagee in der Konkurrenzsituation. Rückschläge sind in selbigem Lebensalter eine starke Last und wird mehr noch bis ins Schulalter wie Reputationsschaden erfahren. Solche Leistungsstimulation ist dependent von Zielen, welche das Kind sich bestimmt (Aspirationsniveau) und von der Zuversicht in eigenen Tauglichkeiten.

Lernen ohne Gedanken, ist vergeudete Arbeit; Denken, ohne zu lernen, ist gefährlich. Konfuzius

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