Kinder Erziehung

Teach your children well

Wednesday19 September 2018

Kompensation von Spannungen

Nicht seiendes kann lebend werden, die eigene Person sowie fremde Individuen können Rollen übernehmen. Das Verhalten der Rollenperson wird karikiert. Der Als-ob-Charakter ist dem Kind dabei anhaltend bewusst.

Das Rollendrama erfüllt eine Vielzahl Bedürfnisse.

Es ist für das Kind erst einmal eine Brücke zur Realität und katalysiert, mannigfaltige Erfahrungen zu verarbeiten, gewissermaßen die Welt zu erobern. Desgleichen wird das Rollenspiel des Öfteren ebenso zur Reduktion psychologischer Spannungen verwendet, insofern es Kompensation für unattraktive Erlebnisse schafft, wie noch Aggressionen ablaufen lässt, nicht saturierte Wünsche in erleichterter Beschaffenheit bewerkstelligt und vermittels Wiederholung von angstflankierten Umgebungen als Katharsis wirkt. Diese Besonderheit des Rollendramas wird in der Seelenkunde präzise angewendet.

Das Rollenschauspiel flaut mit dem Zerfall des Anthropomorphismus und Eigenzentrismus und der gehäuften Realitätszuwendung in den ersten Bildungsinstitution ab. Zuvor es verfliegt, erlebt es eine Phase der Sozialisierung, infolge dessen dass gebräuchliche Rollen in der Gruppierung ausgelebt werden (fünf - 7 Jahre).

Alle spontanen Kinderspiele beinhalten reichlich Lernmöglichkeiten; insbesondere essentiell sind die Erwerbung einer Arbeitshaltung (Beharrlichkeit, Fokussierung, gezielte Beobachtung und Strukturgefühl) wie noch die Erfahrung emotionaler Erlebniskompetenz und späterhin die Anpassung an das Zusammenleben in der Peergruppe.

Bedeutend für das Heranwachsen des Kindes in unserer Volksgruppe ist die Leistungsmotivierung, und entwickelt sich im Laufe des fünften Lebensjahres. Eine vorausgehende Entwicklungstufe ist das Regelspiel wie auch die Entgegnung des Kindes auf Erfolge bzw. Niederlagee in der Wettbewerbssituation.

Misserfolge sind in diesem Alter eine intensive Belastung und wird mehr noch bis ins Schulalter als Reputationsdefizit durchlebt. Die Leistungsanregung ist dependent von Zielen, welche das Kind sich bestimmt (Aspirationsniveau) und von der Zuversicht in eigenen Begabungen.

Lernen ohne Gedanken, ist vergeudete Arbeit; Denken, ohne zu lernen, ist gefährlich. Konfuzius

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