Kinder Erziehung

Teach your children well

You are here: Home Schule Lernerfolg, Lernversagen, Sprachliche Entwicklung Mutuale Interkation und dynamische Abläufe

Sunday19 August 2018

Mutuale Interkation und dynamische Abläufe

Die Dynamik der Persönlichkeit ist ein eingliedernder Vorgang, sprich: die daran involvierten Faktoren stehen in enger mutualer Interaktion. Im einzelnen Bestehen können die verschiedenartigen Kriterien indes eine unterschiedlich ins Gewicht fallende Bedeutsamkeit haben:
 
Prädisposition (Gene)

Sozio - kulturelle Faktoren (Einwirkung der Angehörigen, der weiteren Umwelt
und des Kulturkreises auf das Einzelwesen)

Selbstlenkende Neigungen - Innerseelische, dynamische Faktoren, verborgene dynamische Abläufe

Bei der instrumentellen oder operativen Konditionierung ist das Individuum aktiv. Es führt Erreichen (Belohnung) bzw. Misserfolg (Ausbleiben der Belohnung oder Strafe) eigenhändig herbei. Diese Lernform mag in der Praxis in allen Lebensbereichen (kognitiv, affektiv und sozial) angewendet werden. Deswegen ihre schwerwiegende Bedeutsamkeit für die gesamte Pädagogik. Die besten Lerngewinne können vermöge abwechselnder, kohärenter Stützung und durch tunlichst klarer Anschauungen über die erwünschten Handlungsweisen erzielt werden.

Das Sich-Aneignen vermittels Selbsterkenntnis ist eine Verstandeserrungenschaft und beruht auf dem Nachvollziehen von Zusammenhängen zwischen den verschiedenen Kriterien einer Lage. Ehemalig erlernte Problemlösungen können ohne vorausgehendes Erproben auf entsprechende Situatipnen angewendet werden.

Emotionale und soziale Verhaltensweisen werden überwiegend vermittels Nachahmung und Identifikation mit einer Modellperson gelernt. Die Modellperson hat Vorbildcharakter und ermutigt, ihre Handlungsweisen, Geisteshaltungen, Haltungen etc. nachzuahmen. Bedingung hierfür  ist eine positive Relation zum Modell. Unkomplizierte Nachbildung ist personenunabhängig und passiert zuallererst mehrfach in den ersten Lebensjahren.

Die fordernderen Prägungen des Lernens sind einzig dem Menschen bestimmt. Im essentiellen sind dies: Das Begriffe-Lernen, das Normen-Lernen und das Lernen vermöge Einsicht.

Das Individuum als Persönlichkeit ist indes nicht alleinig ein Ergebnis von Veranlagung und Umwelt. Je nach Vitalstärke und Interessenneigung vermag er seiner Entwicklung durch Selbstregulierung Anreize zu geben. Die Intensität der selbststeuernden Tendenzen ist über die Vitalität und Interesseneinschlag hinaus weiters von der Erziehung abhängig. Eine anspornende, zur Autarkie stimulierende, nicht einengende Erziehung darf dabei eine maßgebliche positive Auswirkung haben.

Das Zusammenarbeit der verschiedenartigen Determinanten ist eine wichtige Bedingung und zugleich ein Spezifikum jedes Entwicklungsvorgangs. Besonders merklich wird dies im Zusammenwirken von Reifung und Erlernen: In den elementaren Zeitabschnitten sind vermöge festgelegter Reifungsgeschehnisse bestmögliche Lernbedingungen vorgegeben.

In diesen Abschnittn lassen sich festgelegte Handlungsweisen deswegen besonders bequem aneignen. Sobald es an Anreiz während dieser ausschlaggebenden Zeitspannen mangelt, so ist ein ' Aufarbeiten ' hernach keinesfalls völlig ausgeschlossen, gleichwohl schon erschwert. Ein Aufholen bei versäumten Lernvorgänge ist desto simpeler, je früher eine Opportunität dazu vorliegt.

Lernen ohne Gedanken, ist vergeudete Arbeit; Denken, ohne zu lernen, ist gefährlich. Konfuzius

Breadcrumbs

You are here: Home Schule Lernerfolg, Lernversagen, Sprachliche Entwicklung Mutuale Interkation und dynamische Abläufe

Powered by