Kinder Erziehung

Teach your children well

You are here: Home Schule Soziale, Emotionale Entwicklung (2. - 6. Lebensjahr) Die Genderrolle bei Schulkindern

Tuesday12 December 2017

Die Genderrolle bei Schulkindern

Einlass zu den emotionalen Erwiderungen des Schulkindes geben Erhebungen (das Schulkind ist sprachlich ja wesentlich gewandt er als das Kleinkind), schriftliche Aussagen und Zeichnungen, als nächstes ebenso Persönlichkeitserprobungen und soziometrische Funktionen.

Charakteristisch für die emotionale Weiterentwicklung des Schulkindes ist die steigernde Wahrnehmung der eigenen Emotionen und eine stärkere Pragmatik (zu Menschen, Geschehnissen usw.).

Gefühle können nachgerade verbal, nicht mehr überwiegend mimisch artikuliert werden. Einen bemerkenswert großen Raum nehmen Beklemmungs- und Unlustemotionen im Erleben des Schulkindes ein.

Am gewichtigsten ist offenbar die Schulangst. Sie ist bei Mädchen öfters als bei Jungen, bei jüngeren Kindern häufiger als bei älteren, bei minder intelligenten häufiger als bei intelligenten zu identifizieren; exzeptionell verbreitet ist sie bei den Proletariatskindern und in Relation mit schlechter Schulleistung.

Sie wird infolge eines obrigkeitlichen Führungsstils des Lehrers, durch einer strengen Grundeinstellung der Erziehungsberechtigten und vermittels des Leistungsdrucks der Schule losgetreten. Methodische Ermutigung trägt reichlich zur Minderung bei.

Freilich ebenso nicht rationale Ängste (vor der Düsternis, vor Gespenster et cetera) und Angst vor dem Tod erscheinen. Sie stehen möglicherweise in enger Relation mit Schuldemotionen des Kindes vis-à-vis nicht oder seiner Position nach nicht hinreichend eingehaltenen Erwartungen der Eltern, die es seit dem Moment frühester Kindheit her verinnerlicht hat.

Im Schulkindalter wird die eigene Geschlechtsrolle verinnerlicht; das Auftreten, die Neugier und ebenso die intellektuellen Betätigungen bekommen nunmehr eine den sozialen Richtwerten über das Funktionsbild korrespondierende Richtung (Mädchen üben sich tendenziell in musischer Richtung, Jungen entwickeln technische Interessen;

Mädchen sind adaptationsbereiter, Jungen streitlustiger etc.). Die Identifikation mit der Genderrolle erfolgt zuallererst über den gleichgeschlechtlichen Erziehungsberechtigten, darauffolgend gleichfalls über die Identifikation mit anderen Bezugspersonen (Lehrkräfte, Helden und so weiter).

Lernen ohne Gedanken, ist vergeudete Arbeit; Denken, ohne zu lernen, ist gefährlich. Konfuzius

Breadcrumbs

You are here: Home Schule Soziale, Emotionale Entwicklung (2. - 6. Lebensjahr) Die Genderrolle bei Schulkindern

Powered by