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Thursday18 January 2018

Realität- und Wirklichkeitssinn

Reichlich viele Schwierigkeiten der gefühlsmäßigen und sozialen Evolution von Schulkindern,  wie faktisch ferner von Heranwachsenden, gehen auf Misserziehung im Elternhaus zurück. Einstweilen sind Konzept entwickelt worden, die die Verbindung zwischen definiten Fehlrückmeldungen von Kindern und Fehlerziehungsstrukturen der Erziehungsberechtigten zeigen sollen.

Divergente Nachforschungen haben demonstriert, daß in erster Linie Abneigung und Zurückweisung des Kindes durch die Eltern zu Störungen in der gefühlsmäßigen Entwicklung des Kindes resultieren; die bedeutendsten Symptome sind Beklemmung, Niedergeschlagenheit, Aggressivität, körperliche Beschwerden, bspw. Schlafbeeinträchtigungen wie auch Kontakterschwernisen. Benachbart solchen offenkundigen Beschwerden sind jene Kinder zuallererst in ihrem Selbstwertgefühl, in der Willens- sowie Gewissensdynamik und in der zwischenmenschlichen Verhaltensflexibilität beschädigt.

Grundlage einer positiven Persönlichkeitsentwicklung sind Zuwendung, Bestätigung des Kindes und wohlgesonnene Führung. Die wichtigsten Fehlformen der Erziehung basieren in einer unbeständigen Gefühls- oder in einer unsteten Machtbeziehung zwischen Eltern und dem Kind. Lieblosigkeit - Verwöhnung, Herrschsucht — Autoritäts mangel oder ebenso das willkürliche Variieren zwischen diesen Polen sind die Besonderheiten einer instabilen Beziehung zum Spross. Allen ist gemeinsam, daß die psychischen Grundbedürfnisse des Sprösslings beileibe nicht befriedigt werden und sich daraus Störungen im emotionalen ebenso wie zwischenmenschlichen Verhalten realisieren.

Die zunehmende Sach- und Realitätsbezogenheit im kritischen Wirklichkeitssinn wirkt sich auch auf die zwischenmenschlichen Kontakte aus. Die Gruppe arrangiert sich, es entsteht die nicht förmliche Beziehung, ein vielschichtiges Geflecht von persönlichen Beziehungen. An erster Stelle bildet sich eine senkrechte Stufenordnung mit einer oberen Spitze wie noch mittleren und untersten Stufenorten, welche wieder und wieder in Rangkämpfen gehalten werden müssen beziehungsweise korrigiert werden können; horizontal gibt es Anlagen je nach der Intensität der sozialen Eingliederung.

Mitleid ist die Grundlage der Moral. Arthur Schopenhauer

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