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Tuesday12 December 2017

Autonome Anregung und Hintergrundbedürfnisse des Kindes

Der Wandel von der meist fremddeterminierten zur stärker autonomen Anregung vollzieht sich grundlegend bei dem Wechsel des Schulkindes zum kritischen Realismus. Der Wechsel findet bei Mittel- wie auch Oberschichtkindern wie noch bei Mädchen eher statt als bei Unterschichtkindern und Jungen.

Mit dem Alter nimmt ebenfalls die Zeitdeutung zu: Man kann sich dieserfalls nicht mehr nur über Tage, stattdessen schon über wenige Wochen hin an einem Vorhaben arbeiten. Die gedeihende Ungebundenheit von postwendender Belohnung ist nicht nur vom Lebensalter, stattdessen ebenfalls von der Sozialschicht sowie von dem Denkvermögen bedingt.

Eine bedeutende Reaktion auf die Schulerrungenschaft hat ansonsten die Arbeitshaltung, präzisee Konzentration, Beharrlichkeit, Aufgabenbereitschaft, wissentliche Steuerung und so weiter. Ebenfalls ihre Realisierung ist in hohem Mass von Milieueinflüssen abhängig; Entwicklungssvorgänge im Gehirn bilden die biologischen Grundvoraussetzungen. Störungen der Arbeitshaltung findet man überwiegend bei Kindern aus nachteiligem Milieu ebenso wie bei hirngeschädigten Kinder.

Drei Hintergrundbedürfnisse des Kindes mögen mittels der Schule befriedigt werden, nämlich das Bedürfnis nach qualifiziertem Unterricht, nach Zustimmung in der Gruppierung wie auch nach der Einbeziehung in die Welt der Erwachsenen. Eine äußerst wichtige Thematik der Schule ist die Entfaltung der Stützfunktionalitäten der Intelligenz vermöge strukturierter Ermutigung im Zuge unterlegener Arbeitshaltung wie noch zufolge Stimulans einer teleologischen Leistungsmotivierung.

Unterschiedliche schulische Tatsachen behindern die optimale Förderung jedes einzelnen Sprösslings: Frontalunterrichtung, die Klassengröße, Mittelschichtorientiertheit ebenso wie die substanziell sprachliche Ausrichtung unserer Schulen erzeugen eine einseitige Förderung einiger Schülergruppierungen. Vorrangig die schwächeren, heikelen Kinder aus der Unterschicht erfahren auf diese Art Vernachlässigung.

Die einseitige Akzentuierung des Leistungsprinzips, die sich im bevormundenden Führungsstil ebenso wie in der sozialen Deprivation des schlechten Schülers zeigtt, erschwert die Beteiligung der schwächeren Schüler. Sie werden des Öfteren in eine Einzelgängerlage gepresst, aus der sie eher nicht mehr heraus kommen: Circulus vitiosus schädlicher Vorausnahme, schwacher Leistungsabgabe, geringer Wertschätzung.

Die Vorstellungskraft übt starken Einfluss auf jeden Gedanken, jede Wahrnehmung, jede Vernunft, jede Idee aus. Lateinisches Sprichwort

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