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Thursday24 May 2018

Motivationsorganisation und Lernverläufe

Die psychische Erscheinungsgestalt der Adoleszenz und Vorpubertät mit ihren Verhaltenserschwernissen und zwischenmenschlichen Kontroverseen muten an, im maßgeblichen zeitgepaart, von daher epochaldependent zu sein. Pubertätsprobleme waren in vormalig beileibe nicht stets vertraut und treten ebenso in anderen Kulturen voneinander abweichend in Erscheinung.

Die Konfliktposition des Adoleszenten besteht darin, daß er einerseits vorweg über wesentliche Vorbedingungen zum Weiterbestehen in der Erwachsenenumgebung verfügt, hingegen einen zu kleinen Erfahrungsschatz aufweist, um sich in unserer hochstrukturierten Kultur behaupten zu können.

Anschließende psycho-körperlichen Grundlageen würden die Eingliederung in die Erwachsenenwelt ermöglichen:

Weiterentwicklungsschub und Kräftezunahme
rasche Erhöhung der Tauglichkeit zu planen, sich auf neue Umstände einzustellen, Verantwortung zu tragen und Pläne mit der nötigen Resilienz auszuführen.

Eine beträchtliche Insuffizienz besteht indes im Hinblick auf:
Reife, intellektuelle und zwischenmenschliche Fähigkeiten wie noch Wissen, Motivationsorganisation.

Unsere Gesellschaft beziffert Lernverläufe und Kenntniserwerb hoch und hält damit den Heranwachsenden lange Zeit in seiner kindhaften Unmündigkeit. Sie gibt ihm marginal Gelegenheit, die reifenden psycho-physischen Befähigungen und Betragen zu proben, was zu Dynamikstauungen und als Auswirkung davon zu Verhaltens adaptiertheiten führt, welche wie für die Voradoleszenz prägnant konniviert werden. Es wäre allerdings schon erdenklich, daß das typisch flegelhafte Benehmen abgemildert werden könnte anhand einer sinnvollen Tätigkeit ebenso wie sinnvollen Verantwortungsübertragung.

Die Vorpubertät der Knaben ist eine Exzitationsentwicklungsstufe mit positiver Grundstimmung und kommunikativem Kontaktverhalten. Die allgemeine Energieprogression konstatiert sich in einem erhöhten Rührigkeitsbedürfnis, in gesteigerter Streitlust frei von Sinn für die Emotionen anderer, in merklicher Sinnenfreude, wie bspw. für Klänge, Geschmacks eindrücke, Gerüche usw., wie noch in gesteigerter Abenteuerlichkeit und Unfugwilligkeit, welche präferiert in der Gruppierung von Gleichaltrigen praktiziert wird. Die Gruppe erwirbt Maßgeblichkeit, unterdessen der Einfluss der Familie sich allmählich verkleinert.

Lernen ohne Gedanken, ist vergeudete Arbeit; Denken, ohne zu lernen, ist gefährlich. Konfuzius

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