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Monday12 November 2018

Dynamik des Erwachsenen

Die Fragestellung nach den besonderen Kennzeichen des Erwachsenenlebensalters im Abgleich z. B. zum Jugendlebensabschnitt und zum Alter bei weitem nicht leicht zu beantworten ist.

Ausgewählte Sichtweisen liefern selektiv unterschiedliche Befunde und mitunter überhaupt Unvereinbarkeiten. Manifestierbar ist: Es gibt keine altersmäßige Bestimmung des so genannten Erwachsenenalters, meist ist der Zeitraum von 20 oder 22 bis 60 oder 65 Jahren adressiert.

Ein Verständnis des Erwachsenenlebensalters ist lediglich dann in vernunftgemäßer Weise realisierbar, sowie wir diese Lebensaltersspanne als Teil eines kompletten Lebenslaufs evaluieren, der seine entscheidenden Bestimmungsgrößen aus dem zuvor gelebten Leben und den Wirkungen, denen dieses Leben unterlag, aufnehmen hat.

Sonstige wichtige Bestimmungsgrößen sind: die allgemeine derzeitige Lage, Einnahmen, Berufstätigkeit, Familienstand etc. Der Einfluss dieser Kriterien ist schwerwiegender denn die von innen kommenden Reifungshergänge wie noch der die Wirkung des Lebensalters in Jahren.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Personen dieser Gruppe sind größer wie in einem vorangegangenen Lebensalter; demnach ein weiterer Anlass für die diffizile Darstellung der Erwachsenen als Gruppierung.

Eine Phasenlehrmeinung der menschlichen Biografie, welche innen entstehende Entwicklungsverläufe zum kritischen Kriterium nimmt, entspricht beileibe nicht den aktuell sicheren Kenntnissen. Weder die Spezifizierung einzelner Entwicklungsabschnitte noch deren Charakterisierung sind sicher und unbestreitbar realisierbar.

Dies gilt zusätzlich für Krisen, welche nach diversen Ansätzen die Transition von einer Phase zur anderen kennzeichnen. Es gibt keine imperativen Krisen in der Dynamik des Erwachsenen. Ansonsten haben Krisen praktisch in der psychologischen und sozialen oder gesundheitlichen Gegebenheit eines Menschen ihre Prämisse als in von innen kommenden Prozessen.

Analog unzureichend wie die Phasenlehre ist das Konzept, welche von so genannten Übergangsphasen ausgeht. Wohl scheut er die zentrale Verknüpfung zu von innen kommenden Prozessen, doch mag zudem er zu unweigerlichen Strukturen führen, welche der Individualität des Lebens keinesfalls gerecht werden.

Wechselphasen, wie bspw. das Klimakterium oder die Pensionierung, werden ziemlich andersartig und mit merklich individuellen Akzentuierungen erlebt als darüber hinaus konvertiert.

Formale Ausbildung sichert den Lebensunterhalt, sich selbst weiterbilden sichert Reichtum. Jim Rohn

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