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Wednesday22 January 2020

Kognitive Entwicklung, 2. - 6. Lebensjahr

Finalismus und Weltauffassung

Die Weltauffassung des Vorschulkindes distinguiert sich grundlegend von dem Weltverständnis des Erwachsenen. Das Kind hat einen kleinen Erlebnisschatz und mag bislang nicht schlüssig denken. Als alleinigen Verknüpfungspunkt hat es sich selbst, seine Wünsche, Emotionen und Erlebnisse;

die Dinge aus Entfernung sehen, sie unvoreingenommen erkennen, kann es bislang nicht.

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Interaktion und Raumbeziehung

Die Abgrenzung der Kognition ist eine erhebliche Grundvoraussetzung für die Fortentwicklung der übrigen erkenntnismäßigen Leistungen. Das Tiefensehen und die Rezeptionskonstanz basieren auf vererbten Prädispositionen, müssen aber zufolge Übung noch ausgebildet werden.

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Attribute der Intelligenz-Entfaltung

Die Entfaltung der Intelligenz ist verschachtelt. Sie hat ihre Basis in den sinnesmotorischen Erlebnissen des 2. Altersjahres: Das Kind lernt vermittels Handhabung, Untersuchung und Erleben die Dinge in ihrer Auswirkungsweise und Nutzbarkeit kennen.

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Mitleid ist die Grundlage der Moral. Arthur Schopenhauer

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