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Friday14 December 2018

Weiterentwicklungstatkraft und das Altern

Entgegnungsfähigkeit wie auch Kurzzeitgedächtnis nehmen mit zunehmendem Alter eher ab. Die Dimension dieser Leistungsminderung wird indessen wie im Rahmen intellektueller Eignungen von der Übung, von der sozioökonomischen ebenso wie der gesundheitlichen Gegebenheit des Menschen überlagert.

Oft sind jene Gegebenheiten genauso hier wirksamer als das zeitliche Alter.

Die schöpferische Gestaltungsvitalität erfährt vermöge des Alters keinerlei verallgemeinernde Verringerung, die Tatkraft kann daher bis ins hohe Alter beibehalten werden. Erwachsene lernen bei weitem nicht schlechter, statt dessen anders als jüngere Individuen. Wesentlich ist, daß neue Einsichten an vorher erworbenem Wissen anknüpft, daß die Lerngeschwindigkeit angepasst entworfen ebenso wie der Autonomie ein möglichst großer Raum vorgegeben wird.

In der Gesamtheit ist festzustellen: Das Erwachsenenalter ist jenes Alter, welches bislang entwicklungspsychologisch lediglich marginal untersucht wurde. Allgemein verbindliche, für alle Erwachsenen korrekte Charakteristika gibt es zu dieser Gelegenheit kaum. Die individuellen Ungleichartigkeiten sind überlegener wie bei irgendeiner vorausgehenden Altersgruppe. Folglich mag man wohl schwerlich mehr, denn Neigungen herausarbeiten.

Das Lebensalter ist  ein Lebensabschnitt mit einer eigenen Weiterentwicklungstatkraft: Der reifer werdende Erdenbürger muss sich in hohem Maß physischen, psychischen wie auch sozialen Wandlungen seiner Umwelt akklimatisieren.

Das biologische Altern mag als Beschränkung der Verhaltensflexibilität des Lebewesens gekennzeichnet werden. Wesentlich ist indes, daß keinesfalls alle Organe gleich rapide altern sowie daß beachtenswerte individuelle Ungleichartigkeiten unter den einzelnen Personen bestehen. Der Prozess des biologischen Alterns ist verbunden mit der Erbanlage ebenso wie vor allem genauso von der Lebensführung.

Die Stellung alter Personen in unserer Gesellschaft trägt grundsätzlich Minoritätsspezifika: Die Alten leben räumlich separat, ihnen wird kaum Reputation unterstellt wie auch beziehen im öffentlichen Interesse eine nur subalterne Stellung und dieses, obschon sie zahlenmäßig und anteilig einen stets größeren Bestandteil der Gesamtbevölkerung betragen.

Die Vorstellungskraft übt starken Einfluss auf jeden Gedanken, jede Wahrnehmung, jede Vernunft, jede Idee aus. Lateinisches Sprichwort

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