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Tuesday19 June 2018

Rivalitätssituationen und Erfahrungen

Unbewegtes mag lebend werden, die eigene Person oder fremde Personen können Rollen angeeignet bekommen. Das Verhalten der Rollenperson wird karikiert. Der Tun-als-ob-Charakter ist dem Kind dieserfalls fortwährend bewusst.

Das Rollenspiel erfüllt zahlreiche Bedürfnisse.

Es ist für das Kind an erster Stelle eine Brücke zur Realität und ebnet den Weg für, vielschichtige Erfahrungen zu verarbeiten, gewissermaßen die Welt zu  eigen zu machen.

Desgleichen wird das Rollendrama des Öfteren nicht zuletzt zur Reduzierung mentaler Spannungen verwendet, dadurch dass es Ausgleich für unattraktive Erlebnisse schafft, sowie Aggressionen verlaufen lässt, unbefriedigte Wünsche in erleichterter Prägung bewerkstelligt und mittels Wiederholung von angstbegleitenden Gegebenheiten als Auflösung wirkt. Solche Besonderheit des Rollendramas wird in der Psychoanalyse gewollt angewendet.

Das Rollenschauspiel lässt mit dem Rückgang des Anthropomorphismus und Egozentrismus ebenso wie der gehäuften Realitätsaufmerksamkeit in den ersten Bildungsstätte ab. Zuvor es entschwindet, durchlebt es eine Entwicklungsphase der Sozialisierung, indem konventionelle Rollen in der Gruppe gespielt werden (5 - 7 Jahre).

Die Gesamtheit aller spontanen Kinderspiele enthalten eine Menge Lernmöglichkeiten; namentlich gewichtig sind die Erwerbung einer Arbeitsgesinnung (Durchhaltevermögen, Konzentration, gezielte Untersuchung und Beschaffenheitsgefühl) wie noch die Praxis gefühlsmäßiger Erlebniskompetenz und zu einem späteren Zeitpunkt die Anpassung an  das Nebeneinanderbestehen in der Gesellschaftsgruppe.

Deutlich für das Aufwachsen des Kindes in unserer Gesellschaftsstruktur ist die Leistungsmotivation, und realisiert sich im Laufe des fünften Altersjahres. Ein Vorstadium ist das Regelspiel ebenso wie die Entgegnung des Kindes auf Gelingen bzw. Niederlagee in der Rivalitätssituation. Niederlagen sind in selbigem Lebensalter eine ausgeprägte Last und wird überdies bis ins Schullebensalter als Ansehensverlust durchlebt. Solche Leistungsmotivierung ist abhängig von Zielen, die das Kind sich setzt (Aspirationspegel) ebenso wie von der Zuversicht in eigenen Fähigkeiten.

Können und Vertrauen sind eine unbesiegte Armee. Herbert

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