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Saturday22 September 2018

Untergeordneter Eingliederungsprozess und Vorpubertät

Als Schulkindalter deklariert man den Altersabschnitt inmitten Schuleintritt und Auftakt der körperlichen Reife (Vorpubertät). Man tituliertdiese Zeit 'Schulkindalter', wo doch die Lehranstalt nun einen gravierenden Einfluß auf die Reifung des Kindes hat.

Der Familienverband ist wohl weiters von großer Signifikanz, sonstige wesentliche Entfaltung erfüllt sich aber im sozialen Umfeld der Schule (untergeordneter Eingliederungsprozess).

Der Lehrer und die Gruppe der Gleichaltrigen sind hierbei von entscheidender Bedeutung.

Das Schulkindalter ist charakterisiert durch die geschwinde Verminderung der für das Kleinkind augenfälligen egozentrischen Grundhaltung und magischen Weltinterpretation (blauäugiger Realitätssinn) und dem Gründen einer verstärkt sachlichen, realitätsbezogenen und kritischen Geisteshaltung zur Umwelt (kritischer Realismus).

Diese neue grundsätzliche Einstellung manifestiert sich in allen Erlebensarealen des Verhaltens. Hinsichtlich der körperlichen Entwicklung ist das Schulkindalter eine Zeitdauer der Konsolidierung. Die Gewichtserhöhung überflügelt das Längenwachstum, die Körperkraft steigt.

Von besonderer Wichtigkeit ist die Gehirnentwicklung, vornehmlich die bis in die Adoleszenz unablässige Ausbildung von Zellverknüpfungen und die zum ersten Mal zum Auftakt des Schulkindalters verifizierbaren Alpha-Wellen, die zerebrale Reifungsverläufe erkennen lassen.

Erst auf der Vorbedingung der Entwicklungsverlaufsvorgänge im Hirn sind logisch-abstraktes Denken und Belastungsfähigkeit im Arbeitshandeln möglich.

Die psychomotorische Realisierung bewirkt vorrangig eine größere Entgegnungsgeschwindigkeit und bessere Bewegungskoordination. Zum Auftakt des Schulalters ist der Bewegungswunsch beachtenswert stark, es kann von jüngeren Schulkindern oft nicht gelenkt werden.

Die Bewegungseuphorie, prävaliert in den ersten Schuljahren. Auf der Ebene des kritischen Wirklichkeitssinn bekommt der Leistungsstandpunkt als nächstes eine unentwegt größere Relevanz; Wettkampf und sportliche Performanz werden unentwegt wichtiger.

Ebenso in der Gruppe bekommt die Körperbeherrschung eine wesentliche Rolle für den Stand des einzelnen. Mit steigerndem Alter nimmt das intuitive Bewegungsbedürfnis sukzessiv ab, dazugehörend kann es nun ebenso leichter dirigiert werden.

Formale Ausbildung sichert den Lebensunterhalt, sich selbst weiterbilden sichert Reichtum. Jim Rohn

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