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Friday14 December 2018

Entwicklungsstand beim Schuleintritt

Der Schuleintritt ist für Kinder meist ein wesentlicher erfahrungsmässiger Wendepunkt. Die Bildungsstätte ihrerseits hat eine gravierende Einflussnahme auf die sonstige Persönlichkeits reifung des Kindes: Faszination am Lernen, Leistungsinzentiv und Selbstwert hängen gravierend davon ab, ob die ersten Schuljahre überwiegend positive Erlebnisse bewirkt haben.

Von besonderer Wichtigkeit für die Schulfähigkeit ist der psychische Entwicklungsstand des Kindes.

Einstig sprach man von Schulreife und mutmaßte, das Kind werde von selbst, im Handlungsverlauf der Jahre schultauglich. In diesen Tagen weiss man, dass die Schulfähigkeit von üppigen internen und äußeren Einflussnahmesgrößen abhängig ist.

Von der entwicklungspsychologischen Sichtweise her muss das Kind zu eindeutigen Leistungen in der Lage sein, auf diese Weise es sich die Kulturtechniken im Zusammenhang der öffentlichen Bildungsanstalt aneignen kann.

Die essenziellen Besonderheiten der Schulbefähigung sind:

im kognitiven Bereich: Prosperierende Realitätsgewogenheit, graduelles Feststellen von Regeln und Konsequenzen, Ansätze zur Benennungsbildung, Entnahmebefähigung und Gliederungsbefähigung von optischen und akustischen Gebilden; ferner ein bestimmter Zustand der Sprachreifung;

im Bereich der Motivation und der emotionalen Realisierung: Ansätze zu Konzentrationsbefähigung, Geduld und Aufgabenbereitschaft. Fähigkeit zum Triebverzicht und zur Subordination unter verbindene Zielsetzungen;

im Bereich des Sozialverhaltens: Lösung der kleinkindhaften Anhänglichkeit an die Familie und folglich Qualifikation, Beziehungen zu Menschen external des Familienkreises zu knüpfen, sich in eine Gruppierung einzuordnen.

Die praxistaugliche Beurteilung der Schulbefähigung ist von zahlreichen externen Bestimmungsfaktoren abhängig. Mancherorts  gelten schon 5-jährige als schultauglich, die aber noch in einer größtenteils spielausgerichteten Gruppe (mit spielausgerichteter Anführung) die 'Schule' besuchen.

Die Vorstellungskraft übt starken Einfluss auf jeden Gedanken, jede Wahrnehmung, jede Vernunft, jede Idee aus. Lateinisches Sprichwort

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